
Eifel, Mosel und Ahr im Frühling
Die erste – etwas längere – gemeinsame Tour führte uns durch die Eifel hinab an die Mosel und wieder durch die Eifel an die Ahr.
Wie schön öfter starten wir im Drachenfelser Ländchen; genauer gesagt in Wachtberg-Berkum am dortigen Einkaufszentrum. Perfekt gelegen auch als Sammelpunkt für Gruppen.
Von hier aus starten wir in Richtung der Eifel. Zwischen Werthhoven und Birresdorf können wir aufgrund der Höhe schon einen weiten Blick in einen Teil der Eifel werfen. Über diesen kommen wir auf dem Rückweg der Tour zurück.
Durch ein Tal führt uns der Weg letztlich bei Heimersheim an die Ahr und über Löhndorf und Westum nach Sinzig.

Durch das Harbachtal und vorbei am Schloss Ahrenthal geht es über Waldorf nach Niederzissen.

Es geht hierbei nach dem Schloss zunächst in die Höhe, wobei wir die ersten geschwungenen Kurven unter die Reifen bringen.

Wir biegen in Niederzissen später links ab, um über Wehr hinab an den Laacher See zu fahren.


Der Laacher See (…) ist der größte See in Rheinland-Pfalz.
Er entstand in der Caldera des Laacher Vulkans nach dessen letzter Eruption, die (…) auf 11.056 v. Chr. datiert wurde. Die im südöstlichen Bereich des Sees als Mofetten beobachtbaren Ausgasungen sind Zeichen eines andauernden Vulkanismus.
Quelle: Wikipedia
Die nächsten beiden Wegpunkte der Tour sind auch alsbald erreicht: der Lava Dome und der Flugplatz Mendig.

Der Lava-Dome – Deutsches Vulkanmuseum Mendig wurde am 30. Juli 2005 eröffnet und stellt den Vulkanismus in der Region um den Laacher See-Vulkan dar. Das Museum ist eine der zentralen Einrichtungen des Vulkanparks, der sich über die gesamte östliche Vulkaneifel und den linksrheinischen Teil des Mittelrheinischen Beckens erstreckt. Neben Informationen zur Geschichte des Vulkanismus und zur geologischen Entstehungsgeschichte der Region bietet der Lava-Dome auch ein Wissenschaftszentrum. Dort können Besucher selbst geologische und vulkanologische Phänomene erforschen.
Im Museums-Foyer informiert ein großes Landschaftsrondell über weitere Sehenswürdigkeiten der Region. Zwei davon sind Außeneinrichtungen des Museums und liegen in unmittelbarer Nähe. Sie sind zu Fuß in wenigen Minuten zu erreichen:
Museumslay, eine Freilichtausstellung, in der alte Arbeitsmethoden der Natursteinbearbeitung präsentiert werden.
Lavakeller mit einer Fläche von drei Quadratkilometern, die aus Sicherheitsgründen nur mit Führung zu besichtigen sind.
Quelle: Wikipedia
Über Ochtendung …

… fahren wir bei Kobern-Gondorf letztlich an die Mosel.
Bei der Abfahrt in den Ort taucht die Burgruine dabei links oberhalb im Sichtfeld auf.

Die Niederburg Kobern wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts errichtet. Erstmals erwähnt wird sie 1195, als der damalige Burgherr sie dem Trierer Erzbischof als Lehen auftrug. Die Herren von Isenburg-Kobern starben im 13. Jahrhundert in weiblicher Linie aus. Über die Erbtochter Cecilia gelangten die Koberner Burgen mit der Herrschaft an Friedrich II. von Neuerburg (eine Seitenlinie der Grafen von Vianden). 1309 starb auch diese Linie in männlicher Linie aus. Danach wurde Burg und Herrschaft an den Trierer Erzbischof verkauft. Im Jahr 1688 wurde die Burg zerstört.
Quelle: Wikipedia
Wir haben die Mosel erreicht und steuern unser nächstes Ziel an: Cochem.
Doch zunächst geht es durch die Oberburg – auch Schloß Leyen genannt – hindurch.

Das Wetter passt einfach an diesem schönen Wochentag.

Gegenüber vom Moselort Kattenes erhebt sich bei Alken die gut sichtbare Burg Thurant.
Zwischen Hatzenport und Moselkern findet sich – auf unserer Uferseite – die Burg Bischofstein.

Von Moselort zu Moselort nähern wir uns nunmehr dem Ort Cochem.
Auch hier – bei der Durchfahrt – erhebt sich eine Burg rechts oberhalb unserer Fahrtrichtung: die Reichsburg Cochem.

Die Anlage, die im Mittelalter als Zollburg diente, wurde den Ergebnissen aktueller Burgenforschungen zufolge wohl um 1100 oder in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet. Nachdem sie im 17. Jahrhundert zerstört worden war, ließ sie der Berliner Kaufmann und spätere Geheime Kommerzienrat Louis Fréderic Jacques Ravené gemäß dem Geschmack der Burgenromantik in den Jahren von 1868 bis 1877 wiederaufbauen. Burg Cochem wurde während der Zeit des Historismus im Stil der Neugotik gestaltet. Nach dem Denkmalschutzgesetz von Rheinland-Pfalz ist sie ein geschütztes Kulturdenkmal und in der Landes-Denkmalliste eingetragen. Außerdem ist die Anlage ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention und mit dem blau-weißen Schutzzeichen gekennzeichnet.
Quelle: Wikipedia


Bei Sehl geht es nun rechts hinauf und über die K20 und Brauheck nach Faid.
Wir erreichen Büchel und fahren ein kleines Stück am Fliegerhorst Büchel vorbei.
Und wenn wir schon einmal hier sind ist das nächste Etappenziel auch nicht wirklich weit entfernt: Die Wallfahrtskirche Maria Martental.
So geht es mit einigen wenigen – aber schönen – Kurven eben dort hin.

Zur Wallfahrtskirche geht es wenig später links, um einen Abstecher dorthin zu fahren.

Vorbei am Kloster Maria Martental werden wir nun in die Tiefe geleitet, um an die Wallfahrtskirche zu gelangen.


Vermutlich um 1141 wurde Maria Mendartental (Martyldal) vom Augustinerchorherrenstift Springiersbach aus gegründet.
Wohl ihr recht ansehnlicher Besitz veranlasste Papst Bonifaz VIII., sie unter den besonderen Schutz des Kastorstifts in Karden zu stellen. Das Frauenstift erlangte keine größere Bedeutung.
Den Schwestern folgten Einsiedler in das stille Tal. Sie fühlten sich als Hüter des Heiligtums und sorgten für den reibungslosen Ablauf von Wallfahrten. Sie blieben bis zur Zeit der französischen Revolution in Martental. Einer der letzten Einsiedler wurde von französischen Soldaten erschossen.
Die dortige Kapelle stürzte 1817 ein.
Das Gnadenbild war in einem nahen Forsthaus in Sicherheit gebracht worden.
1927 übernahm die Priesterbruderschaft Herz-Jesu-Priester aus Sittard das Kloster.
Sie erbauten 1934 eine neue Wallfahrtskirche. 1941 bis 1945 wurde die Anlage als Landdiensthof der Hitlerjugend zweckentfremdet. Die Herz-Jesu-Priester bauten das Kloster nach dem Krieg wieder auf.
Quelle: Wikipedia

Wir nähern uns der Autobahn 48, werden diese aber nicht nutzen.
So geht es ein kurzes Stück parallel zu ihr nach Lirstal und setzen die Reise über Retterath und Mannerath in Richtung Boos fort.
Kurz bevor wir den letztgenannten Ort jedoch erreichen, biegen wir links ab und passieren somit das Booser Doppelmaar.

Das Booser Doppelmaar besteht aus zwei verlandeten Maaren, die sich heute als flache Mulden im Gelände abbilden. Sie liegen auf dem Gebiet der Ortsgemeinde Boos (gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an), wenige hundert Meter westlich deren Ortslage in der Gemarkung Boos.
Die beiden Maare bildeten sich vor 10.150 bis 14.160 Jahren und gehören zum quartären Vulkanfeld der Vulkaneifel.
Quelle: Wikipedia
Zeit für eine weitere obligatorische Pause.

Und wenn wir schon einmal in der „Nähe“ sind, ist der nächste Wegpunkt leicht zu erraten: der Nürburgring.

So geht es anschließend in Richtung Hohe Acht, da wir dieses Wegestück hinab nach Adenau nutzen wollen – zumal es auch ein paar Kurven aufweisen kann.

In Adenau angekommen, geht es auf auf der – wahrscheinlich – den meisten bekannten Strecke über Dümpelfeld und Ahrbrück in Richtung der Autobahnauffahrten am Kreuz Meckenheim (A61 / A565).


Videozusammenschnitt der Tour (YouTube, 4K, ca. drei Minuten):
Track, Karte und Übersicht (Outdooractive):